Im Jahr 1936 erbaut, zeigt unser Schwarzwaldmuseum Triberg das kulturelle und wirtschaftliche Leben der Schwarzwälder in Vergangenheit und Gegenwart. Die Ausstellung von Schwarzwalduhren aus vier Jahrhunderten, Schwarzwälder Trachten, Holzschnitzereien, Strohflecht-Arbeiten und alte Handwerksstätten wie zum Beispiel eine originale Uhrmacherwerkstatt.


Gründung des Gewerbevereins Triberg Grundstock für die Vereinsbücherei wird gelegt.
Errichtung der gründerzeitlichen Gewerbehalle / Großer Saal im Untergeschoss dient als Festsaal, u. a. werden hier die ersten evangelischen Gottesdienste abgehalten.
Für die Gewerbehalle wird das große Heitzmann-Orchetrion erworben.

Einrichtung der Abteilung „Historische Uhren“ in der Gewerbehalle.
Zum 50-jährigen Bestehen des Gewerbevereins gibt Albert Riester eine Festschrift heraus.
Internationale Wintersport-Ausstellung in der Gewerbehalle unter dem Protektorat von Prinz Max von Baden.

Künstlerische Ausgestaltung der Gewerbehalle mit „Schnitzersepp“-Originalwerken / Heimatkunst / Ständige Ausstellung von mustergültig ausgestatteten Uhren: Musik-, Kuckuck-, Wachtel-, Schotten-, Miniatur-, Jahresuhren und Hausuhren / Schnitzereien aller Art / Majoliken / Schwarzwälder Lackartikel / Spahn- und Strohkörbe / Großes Orchestrion mit elektrischem Betrieb / Reliefkarte der Schwarzwaldbahn / Historische Uhrensammlung / Puppen in Trachten vom Schwarzwald / Alt-Schwarzwälder Bauernstube mit Uhrmacherwerkstätte Quelle: Der Wasserfall, 10. September 1927
Gewerbeverein soll unter den Nationalsozialisten aufgelöst werden („Gleichschaltung“)
Gewerbeverein wird in Heimatverein umgewandelt Erste Pläne der Stadt Triberg für „Haus der Heimat“ beim heutigen Kurhaus

Pläne für das „Haus der Heimat“ zerschlagen sich. Hermann Schwer (SABA), in Triberg geboren: „Nun bauen wir eben alleine ein neues Heimatmuseum.“

Am 30. Mai 1936 eröffnet Eröffnung das neue Heimatmuseum (Gewerbehalle mit Anbau „Turm“) unter Hermann und Johanna Schwer (siehe Porträts in der Gewerbehalle) Neu: Strohflechtstube, Schneflerstube und Schwarzwälder Trachtenschau

Anbau eines neuen Flügels (Uhrensammlung und Geschichte der Stadt Triberg) Diorama der Schwarzwaldbahn im Untergeschoss der Gewerbehalle Zum 100-jährigen Bestehen des Gewerbevereins erscheint eine Festschrift von Oskar Zehnle.

Graffito von V. Mezger und A. Schwarz wird an der Außenwand zur Kreuzstraße hin angebracht.

Erstellung der „Schnitzer-Sepp-Werkstatt“ (heute Toiletten)
Museum erwirbt bedeutende Mineraliensammlung
Errichtung des Mineralien-Bergwerkstollens zur Ausstellung der Mineralien
Die ersten 10.000 Exemplare des Museumsführers von Günter Krusche sind vergriffen. Neuauflage durch Rudolf Fleig.
Neuer Uhrensaal mit Uhrenschilder-Malerwerkstatt (heute Tourist-Info)
SABA-Ausstellung, eingerichtet durch Hans-Georg Brunner-Schwer, dem Enkel Hermann Schwers
Außenrenovierung Triberger „Heimatmuseum“ wird zur Werbewirksamkeit in „Schwarzwaldmuseum“ umbenannt.
Karl Volk aktualisiert den Museumsführer von Günter Krusche.
Erstellung der Schwarzwaldbahn-Ausstellung im Untergeschoss der Gewerbehalle. Ausstellung von Erzeugnissen der abgegangenen Triberger „Jahresuhrenfabrik“
Sanierung des Hauses, Erweiterung des Eingangbereichs, Freilegung der Spannkonstruktion der alten Gewerbehalle
Einrichtung der Wintersport-Abteilung
Festschrift von Werner Oppelt zum 60-jährigen Bestehen des Museums.
Erste Ausgabe der Heimatblätter (Jahresheft 1 / 1998) von Klaus Nagel, heraus-gegeben vom Heimat- und Gewerbeverein Triberg.
Errichtung des Neubaus für die Drehorgel- und Orchestriensammlung der Kurt-Niemuth-Stiftung und der Wintersportabteilung (gesamte Ausstellungsfläche 1600 qm) Die Uhrensammlung wird in den Neubau verlegt. In den Räumen der Uhrensammlung wird ein „Museumsshop“ eröffnet. Einrichtung der Bob- und Rodelausstellung im Schwarzwaldmuseum.
Museum erhält umfangreiche Sammlung zum Thema Schwarzwälder Glas, die in der Eingangshalle (ehemalige Gewerbehalle) ausgestellt wird.
Im Raum des Museumsshops (ehemaliger Uhrensaal) wird die Triberger Tourist-Info des Ferienlandes (bis dahin im Kurhaus) eingerichtet. Einrichtung der Ausstellung zum historischen „Triberg-Bild“ im Treppenhaus des Neubaus.
Wiedereinrichtung des Dioramas „Triberg vor dem Stadtbrand“ Erstellung eines Kurzführers von Klaus Nagel durch die Ausstellungsräume.
Sonderausstellung zu Robert Gerwig und die Schwarzwaldbahn anlässlich des Musicals „Gerwig“ im Kurhaus.
Einrichtung eines vom HGVT betriebenen Museumscafés am bisherigen Ort der Wintersportausstellung.
Sanierung des Schwarzwaldbahn-Dioramas Sonderausstellung zur Typhusepedemie in Triberg Erweiterung der Präsenzbibliothek im „Turm“ des SMT.
Stadt Triberg übernimmt die Tourist-Info des Ferienlandes im Museum. Terrasse des Museums erhält einen Holzplankenboden.
Veranstaltungsreihe „Kulturmontage“ wird begründet.
Erstellung eines Audioguides zum ausgeschilderten Museumsrundgang.
Erwerb der Schwarzwaldhausmodelle Aufstellung des steinernen Wegweisers „Kroneckturm“.
Restaurator Johann Gebert beginnt mit der grundlegenden Renovierung des Heitzmann-Orchestrions.
Museum erhält eine Brandmeldeanlage.
Zum 1. Januar pachtet die Stadt Triberg das Schwarzwaldmuseum vom HGVT. Die Pachteinnahmen werden zur Erhaltung und Attraktivitätssteigerung des Museums verwendet. Durch das von der Stadt Triberg eingeführte Kombiticket gelingt es, die Besucherzahlen auf 80.000 jährlich zu steigern.
Die Museumsterrasse wird gepflastert. Familie Musat betreibt als Pächter das Museumscafé, das auch im Museum flächenmäßig erweitert wird. Neue Ausstellung über die Triberger Jahresuhrenfabrik Schnitzersepp-Saal erhält neue Beleuchtung Nach Kündigung des Vertrags mit der Niemuth-Stiftung werden die ersten Exponate von der Stiftung abgeholt.
Bauernkapelle erhält bessere Beleuchtung Übernahme und Ausstellung von Gemälden des Schwarzwaldmalers Papa Einrichtung der Fastnachtsausstellung im Erdgeschoss des Neubaus Aufstellung von Bildschirmen im Schnitzersepp-Raum, in der Wintersport-Abteilung und bei der Fastnachtsausstellung.
Beschriftungen und Exponate in der Wintersportabteilung werden aktualisiert und erweitert. Am 02.02. wird die Fastnachtsausstellung in Anwesenheit zahlreicher Hästräger offiziell eröffnet. Im Schhnitzersepp-Saal wird der ursprüngliche Holzdielenboden freigelegt und renoviert. Einrichtung einer Ausstellungswand zum ehemaligen Forstamt Triberg und zur Fauna des Schwarzwalds. Entfernen der quadratischen Themensäulen im Museum und Neubeschilderung durch Klaus Nagel und Werner Schneider Neue Ausstellungsbereiche zum Ersten Weltkrieg und zur NS-Gewaltherrschaft.
Renovierung und Erweiterung der Bobbahnwand im Untergeschoss des Museums.