Geschichte

    Geschichte

    Was war und was ist ist

    Unser Gewerbeverein wurde bereits 1841 gegründet. Das Museum und unser Verein haben seit dieser Gründung mancherlei Veränderung und Erweiterung erfahren. Das Museum ging aus der dem Gewerbeverein Triberg gehörenden Gewerbehalle hervor. Hier sollten sich die in Triberg tätigen Gewerbetreibenden zusammenschließen um sich auf dem Laufenden zu halten.  

    1841 – der Gewerbeverein wird in Triberg gegründet

    Im Jahr 1936 erbaut, zeigt unser Schwarzwaldmuseum Triberg das kulturelle und wirtschaftliche Leben der Schwarzwälder in Vergangenheit und Gegenwart. Die Ausstellung von Schwarzwalduhren aus vier Jahrhunderten, Schwarzwälder Trachten, Holzschnitzereien, Strohflecht-Arbeiten und alte Handwerksstätten wie zum Beispiel eine originale Uhrmacherwerkstatt.

    1853

    Gründung des Gewerbevereins Triberg Grundstock für die Vereinsbücherei wird gelegt.

    1873

    Errichtung der gründerzeitlichen Gewerbehalle / Großer Saal im Untergeschoss dient als Festsaal, u. a. werden hier die ersten evangelischen Gottesdienste abgehalten.

    1888

    Für die Gewerbehalle wird das große Heitzmann-Orchetrion erworben.

    1898

    Einrichtung der Abteilung „Historische Uhren“ in der Gewerbehalle.

    1903

    Zum 50-jährigen Bestehen des Gewerbevereins gibt Albert Riester eine Festschrift heraus.

    1909/10

    Internationale Wintersport-Ausstellung in der Gewerbehalle unter dem Protektorat von Prinz Max von Baden.

    1926

    Künstlerische Ausgestaltung der Gewerbehalle mit „Schnitzersepp“-Originalwerken / Heimatkunst / Ständige Ausstellung von mustergültig ausgestatteten Uhren: Musik-, Kuckuck-, Wachtel-, Schotten-, Miniatur-, Jahresuhren und Hausuhren / Schnitzereien aller Art / Majoliken / Schwarzwälder Lackartikel / Spahn- und Strohkörbe / Großes Orchestrion mit elektrischem Betrieb / Reliefkarte der Schwarzwaldbahn / Historische Uhrensammlung / Puppen in Trachten vom Schwarzwald / Alt-Schwarzwälder Bauernstube mit Uhrmacherwerkstätte Quelle: Der Wasserfall, 10. September 1927

    1933

    Gewerbeverein soll unter den Nationalsozialisten aufgelöst werden („Gleichschaltung“)

    1934

    Gewerbeverein wird in Heimatverein umgewandelt Erste Pläne der Stadt Triberg für „Haus der Heimat“ beim heutigen Kurhaus

    1935

    Pläne für das „Haus der Heimat“ zerschlagen sich. Hermann Schwer (SABA), in Triberg geboren: „Nun bauen wir eben alleine ein neues Heimatmuseum.“

    1936

    Am 30. Mai 1936 eröffnet Eröffnung das neue Heimatmuseum (Gewerbehalle mit Anbau „Turm“) unter Hermann und Johanna Schwer (siehe Porträts in der Gewerbehalle) Neu: Strohflechtstube, Schneflerstube und Schwarzwälder Trachtenschau

    1953

    Anbau eines neuen Flügels (Uhrensammlung und Geschichte der Stadt Triberg) Diorama der Schwarzwaldbahn im Untergeschoss der Gewerbehalle Zum 100-jährigen Bestehen des Gewerbevereins erscheint eine Festschrift von Oskar Zehnle.

    1955

    Graffito von V. Mezger und A. Schwarz wird an der Außenwand zur Kreuzstraße hin angebracht.

    1958

    Erstellung der „Schnitzer-Sepp-Werkstatt“ (heute Toiletten)

    1968

    Museum erwirbt bedeutende Mineraliensammlung

    1969

    Errichtung des Mineralien-Bergwerkstollens zur Ausstellung der Mineralien

    1973

    Die ersten 10.000 Exemplare des Museumsführers von Günter Krusche sind vergriffen. Neuauflage durch Rudolf Fleig.

    1978

    Neuer Uhrensaal mit Uhrenschilder-Malerwerkstatt (heute Tourist-Info)

    1979

    SABA-Ausstellung, eingerichtet durch Hans-Georg Brunner-Schwer, dem Enkel Hermann Schwers

    1980

    Außenrenovierung Triberger „Heimatmuseum“ wird zur Werbewirksamkeit in „Schwarzwaldmuseum“ umbenannt.

    1982

    Karl Volk aktualisiert den Museumsführer von Günter Krusche.

    1988

    Erstellung der Schwarzwaldbahn-Ausstellung im Untergeschoss der Gewerbehalle. Ausstellung von Erzeugnissen der abgegangenen Triberger „Jahresuhrenfabrik“

    1994

    Sanierung des Hauses, Erweiterung des Eingangbereichs, Freilegung der Spannkonstruktion der alten Gewerbehalle

    1995

    Einrichtung der Wintersport-Abteilung

    1996

    Festschrift von Werner Oppelt zum 60-jährigen Bestehen des Museums.

    1998

    Erste Ausgabe der Heimatblätter (Jahresheft 1 / 1998) von Klaus Nagel, heraus-gegeben vom Heimat- und Gewerbeverein Triberg.

    1999

    Errichtung des Neubaus für die Drehorgel- und Orchestriensammlung der Kurt-Niemuth-Stiftung und der Wintersportabteilung (gesamte Ausstellungsfläche 1600 qm) Die Uhrensammlung wird in den Neubau verlegt. In den Räumen der Uhrensammlung wird ein „Museumsshop“ eröffnet. Einrichtung der Bob- und Rodelausstellung im Schwarzwaldmuseum.

    2000

    Museum erhält umfangreiche Sammlung zum Thema Schwarzwälder Glas, die in der Eingangshalle (ehemalige Gewerbehalle) ausgestellt wird.

    2004

    Im Raum des Museumsshops (ehemaliger Uhrensaal) wird die Triberger Tourist-Info des Ferienlandes (bis dahin im Kurhaus) eingerichtet. Einrichtung der Ausstellung zum historischen „Triberg-Bild“ im Treppenhaus des Neubaus.

    2005

    Wiedereinrichtung des Dioramas „Triberg vor dem Stadtbrand“ Erstellung eines Kurzführers von Klaus Nagel durch die Ausstellungsräume.

    2009

    Sonderausstellung zu Robert Gerwig und die Schwarzwaldbahn anlässlich des Musicals „Gerwig“ im Kurhaus.

    2011

    Einrichtung eines vom HGVT betriebenen Museumscafés am bisherigen Ort der Wintersportausstellung.

    2012

    Sanierung des Schwarzwaldbahn-Dioramas Sonderausstellung zur Typhusepedemie in Triberg Erweiterung der Präsenzbibliothek im „Turm“ des SMT.

    2014

    Stadt Triberg übernimmt die Tourist-Info des Ferienlandes im Museum. Terrasse des Museums erhält einen Holzplankenboden.

    2015

    Veranstaltungsreihe „Kulturmontage“ wird begründet.

    2016

    Erstellung eines Audioguides zum ausgeschilderten Museumsrundgang.

    2018

    Erwerb der Schwarzwaldhausmodelle Aufstellung des steinernen Wegweisers „Kroneckturm“.

    2019

    Restaurator Johann Gebert beginnt mit der grundlegenden Renovierung des Heitzmann-Orchestrions.

    2020

    Museum erhält eine Brandmeldeanlage.

    2021

    Zum 1. Januar pachtet die Stadt Triberg das Schwarzwaldmuseum vom HGVT. Die Pachteinnahmen werden zur Erhaltung und Attraktivitätssteigerung des Museums verwendet. Durch das von der Stadt Triberg eingeführte Kombiticket gelingt es, die Besucherzahlen auf 80.000 jährlich zu steigern.

    2022

    Die Museumsterrasse wird gepflastert. Familie Musat betreibt als Pächter das Museumscafé, das auch im Museum flächenmäßig erweitert wird. Neue Ausstellung über die Triberger Jahresuhrenfabrik Schnitzersepp-Saal erhält neue Beleuchtung Nach Kündigung des Vertrags mit der Niemuth-Stiftung werden die ersten Exponate von der Stiftung abgeholt.

    2023

    Bauernkapelle erhält bessere Beleuchtung Übernahme und Ausstellung von Gemälden des Schwarzwaldmalers Papa Einrichtung der Fastnachtsausstellung im Erdgeschoss des Neubaus Aufstellung von Bildschirmen im Schnitzersepp-Raum, in der Wintersport-Abteilung und bei der Fastnachtsausstellung.

    2024

    Beschriftungen und Exponate in der Wintersportabteilung werden aktualisiert und erweitert. Am 02.02. wird die Fastnachtsausstellung in Anwesenheit zahlreicher Hästräger offiziell eröffnet. Im Schhnitzersepp-Saal wird der ursprüngliche Holzdielenboden freigelegt und renoviert. Einrichtung einer Ausstellungswand zum ehemaligen Forstamt Triberg und zur Fauna des Schwarzwalds. Entfernen der quadratischen Themensäulen im Museum und Neubeschilderung durch Klaus Nagel und Werner Schneider Neue Ausstellungsbereiche zum Ersten Weltkrieg und zur NS-Gewaltherrschaft.

    2025

    Renovierung und Erweiterung der Bobbahnwand im Untergeschoss des Museums.