Neues Jahresheft der Heimatblätter jetzt erhältlich – Schwendi-Städtebund trifft sich in Triberg

    Neues Jahresheft der Heimatblätter jetzt erhältlich – Schwendi-Städtebund trifft sich in Triberg

    Interessanten heimatkundlichen Lesestoff bietet das bereits neunundzwanzigste Jahresheft der Triberger Heimatblätter, das jetzt neu erschienen ist. Leserinnen und Leser werden in der aktuellen Ausgabe in mehreren Beiträgen über Neuerungen im Schwarzwaldmuseum und über Heimatgeschichte und Heimatkultur informiert.

    Herausgeben werden die Heimatblätter vom Heimat- und Gewerbeverein Triberg e.V., dem Eigentümer des Museums, das seit 1. Januar 2021 an die Stadt Triberg verpachtet ist. Durch die erfolgreiche Kombikarte und das gemütliche Museumscafé besuchen inzwischen mehr als 80.000 Besucher jährlich das Schwarzwaldmuseum. Für seine jahrzehntelangen Verdienste als Heimatforscher und Autor der Heimatblätter wurde Karl Volk aus Gremmelsbach durch Landrat Sven Hinterseh die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen. Dazu ernannte ihn der Heimat- und Gewerbeverein zum Ehrenmitglied, was Thema eines ersten Beitrags ist. Nicht weniger bedeutend war in diesem Jahr die Heimatprimiz des Neupriesters Lukas Nagel aus Triberg. Ein kurzer Bildbeitrag im neuen Jahresheft würdigt dieses besondere Ereignis. Zahlreiche Renovierungen in und am Museum wurden überwiegend ehrenamtlich durch den Verein in den zurückliegenden Monaten vorgenommen, worüber ein  weiterer Beitrag im neuen Jahresheft informiert. Zu nennen sind hier die Homepage, neue Ausstellungsbereiche und zahlreiche Sanierungsmaßnahmen.

    Edgar Hug berichtet in seinem Beitrag von Albrecht Dold, einem anerkannten Mathematikgenie der Weltklasse, über das Leben und die Bedeutung des gebürtigen Nußbachers. Bruder Meinrad Haberl vom Benediktinerkloster Engelberg in der Schweiz ist im neuen Jahresheft wieder mit vier fundierten Beiträgen vertreten. Haberl beschäftigt sich mit dunklen Kapitel der Triberger Wallfahrtskirche und mit der beinahe totalen Vernichtung der Kirche zum Ende des Krieges. Weitere Beiträge behandeln den Kroneck-Aussichtsturm und die Ermordung des Volkssturmmanns Karl Schwab in den letzten Kriegstagen in Schonach. Mit den einstigen Brauereien in Triberg, mit einem Mehrfachmörder und mit der angeblichen Mentalität der „Wälder“ beschäftigen sich weitere Artikel von Armin Kienzler. Das Jahresheft findet seinen Abschluss mit Beiträgen von Klaus Nagel über das diesjährige Jahrestreffen des Lazarus-von-Schwendi-Städtebundes in Triberg und der Segnung des renovierten Missionskreuzes neben der Wallfahrtskirche. Erhältlich ist das über 160 Seiten starke, farbig bebilderte Jahresheft der Triberger Heimatblätter,  ab Dezember bei der Tourist Info im Schwarzwaldmuseum. Mitglieder des Heimat- und Gewerbevereins Triberg e.V. erhalten das neue Jahresheft bereits vor der Mitgliederversammlung zugeschickt, die am Donnerstag, dem 27. November 2025 stattfindet.